#AUF IN DIE EWIGKEIT#1 – Schon Hochzeitspläne? Nö!

Antrag nach 10 Jahren,hochzeitskleid

Schon Hochzeitspläne? Nö, ist die Antwort auf derzeit alle Fragen bezüglich unserer Hochzeit. Wir lassen uns Zeit! Ist das jetzt schlimm, dass wir das so machen oder steht unsere entspannte Haltung eher für ein enormes Vertrauen zueinander?

Lange hat es gedauert bis die Frage aller Fragen kam. Ich habe auf ihn gewartet, denn er ist kein Mann der sich, na sagen wir mal die Butter vom Brot nehmen lässt. Er möchte seine Entscheidungen selbst treffen und bestimmen dürfen. Ich bin eine Frau die gern Frau ist und auf keinen Fall die Oberhand gewinnen möchte. Ich bin gern diejenige die ihrem Partner an der Seite steht und sich von ihm umsorgen lässt. Kurz gesagt, bei uns sind wir beide immer noch Mann und Frau und nicht irgendwie fast gleichgeschlechtlich. Ich bestand also darauf, dass die Frage von ihm kommt. Anders herum hätte es für mich nicht die klassische Romantik gehabt.

Es hat also lange gedauert. Ein ganzes Jahrzehnt und das hört sich jetzt gerade irgendwie wirklich voll lang an. Diese lange Wartezeit war zwar oft zum heulen aber sie bewirkte auch ein unzerstörbares Vertrauensverhältnis zwischen uns. Ich habe gerade im Moment nicht das Gefühl mir würde etwas weglaufen. Es möchte mich auch gar nicht beeilen müssen. Ich will die Zeit der Verlobung genießen können und alles auskosten und heraus holen was so geht.

Für mich war der Tag an dem ich gefragt wurde kein Startschuss um jetzt in Hysterie zu verfallen und um gleich am nächsten Tag in ein Brautmodengeschäft zu rennen. Für mich war der Tag erstmal magisch und ich denke gern an diesen zurück. Es war auch mehr so ein Moment der mir gezeigt hat, dass ich mich auf diesen Mann verlassen kann, dass er es ernst meint und mir wirklich nicht weg rennt.

Es ist für mich vielleicht auch jetzt eher so, dass ich jetzt wirklich ganz offen über eine bevorstehende Hochzeit reden darf ohne Angst haben zu müssen, dass er mich total entsetzt und verstört anschaut. Er würde also jetzt nicht mehr vor Schreck weglaufen, denn er hat die offizielle Erlaubnis für Hochzeitsgespräche gegeben die wirklich ernst gemeint sind. Na das hört sich vielleicht jetzt bescheuert an aber irgendwie fühlt es sich so an. Es fühlt sich nach einem gemeinsamen Projekt an, dass nun endlich wir beide gemeinsam angehen. Männer, die brauchen ja immer so ihre Zeit….

Er möchte es auch und das ist für mich gerade das wichtigste. So

Ich möchte diesen Schritt natürlich auch gehen und das schon ganz schön lang und dennoch verfalle ich nicht in totale Euphorie. Ich hab zwar schon hier und da mal nach ein paar Dingen geschaut aber so richtig befasse ich mich noch nicht damit.

Auf Fragen nach einem Termin, einem Trauzeugen, einem Brautkleid oder einer Location habe ich im Moment wirklich keine Antwort. Ich wurde schon öfters gefragt und werde wohl mit der Zeit noch öfter gefragt werden. Die meisten legen halt immer noch Wert auf die Deadline von einem Jahr nach dem Antrag. Ich finde das ehrlich gesagt irgendwie doof, denn dann ist man ja nicht wirklich lang verlobt. Eine Verlobung soll ja jetzt keine wirkliche Bindung wie eine Ehe sein aber es hat ja doch etwas anderes an sich als nur eine Beziehung. Man ist halt verlobt. Man zeigt damit der Welt, dass man es ernst meint und doch ist man nicht so gebunden wie Ehepartner. Ein Zwischending welches aber enorm romantisch ist. Ich finde die Zeit der Verlobung hat mehr Zauber an sich als die Zeit der Ehe. Man ist verlobt, weil man sich liebt und den Partner heiraten möchte und man fiebert gemeinsam einem großem Projekt entgegen. Für mich einfach zauberhaft…

Nun hab ich so lange gewartet, da macht es ein halbes Jahr mehr oder weniger auch nicht mehr aus! Ich weiß der Tag wird kommen, da bin ich mir ziemlich sicher und vielleicht bin ich auch deshalb so entspannt.

Für uns darf also die Verlobung noch eine Weile dauern. Wir legen keinen Wert auf alte Traditionen und wir legen auch keinen Wert darauf es irgendwelchen anderen Menschen recht zu machen. Wir denken bei dieser Sache nur an uns. Wir möchten unsere Hochzeit in Ruhe planen können und möchten die Zeit der Vorbereitungen genießen. Da wir ja gerade ein anderes sehr großes Projekt starten, passt es auch gerade überhaupt nicht in unseren Zeitplan. Wenn die Zeit reif ist und das eine Projekt beendet ist, dann kommt die Zeit für das nächste Projekt und dieses gehen wir dann auch gemeinsam an.

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