Auf der verzweifelten Suche nach einem Kita-Platz @ Halle/Saale

Betreuungsplätze sind schwer zu finden, ihr kennt das sicherlich. In der einen Region mehr, in der anderen weniger. Bei uns scheint es gerade fast unmöglich einen vernünftigen Kita-Platz zu finden und ich bin langsam am verzweifeln…

Wie kam es dazu…

Wir wohnten erst auf dem Land. In einer Kleinstadt mit ein paar Kitas. Als ich schwanger war machten wir uns gleich auf den Weg zur Beantragung und das verlief ziemlich reibungslos, denn dort konnte man bereits in der Schwangerschaft einen Kita-Platz beantragen und für sein Kind sichern. Das taten wir natürlich auch und machten uns keine Sorgen um die Betreuung unseres Sohnes. Geplant war das er mit 12 Monaten in die Kita kommt. Im Laufe der Elternzeit merkten wir, dass wir uns immer unwohler auf dem Land fühlten. Wir beschlossen in die Stadt zu ziehen. Es warteten viele Vorteile auf uns. Der Arbeitsweg wäre viel kürzer und unsere Freunde wohnten auch alle in der Stadt. Wir planten unserem Umzug für den März 2014 und gleichzeitig wusste ich, dass ich mich rechtzeitig um einen Kita-Platz in der Stadt kümmern muss. Ich rief natürlich die zuständigen Ämter an um mich zu informieren. Da fing das ganze dann auch schon an. Mir wurde gesagt, in der Stadt darf man seinen Kita-Antrag erst abgeben, wenn das Kind auf der Welt ist und wenn man gemeldeter Bürger der Stadt ist. Auch wurde mir gleich jegliche Hoffnung genommen, denn sowohl die Städtischen als auch die privaten Kindertagesstätten hätten Wartelisten für die nächsten JAHRE! Die nette Mitarbeiterin der Stadt riet mir also gleich zu einer Tagesmutter für den Übergang bis wir mit ganz viel Glück einen Kita-Platz kriegen würden.

Im März 2014 war es dann soweit. Wir sind in eine  gemütliche Altbauwohnung in einem guten Viertel gezogen. Wir besorgten natürlich gleich unsere Meldebescheinigungen um uns auf die Wartelisten von 3 städtischen Kitas setzen zu lassen. Ich befolgte natürlich auch den Rat der netten Mitarbeiterin und kümmerte mich um eine Tagesmutter. Ab diesem Zeitpunkt hatten wir dann erstmal Glück im Unglück, denn wir haben eine wunderbare Tagesmutter gefunden, die sogar gleich nebenan wohnt. Mit dieser Entscheidung waren wir kurze Zeit später mehr als glücklich, denn wir sind mittlerweile so überzeugt von einer Betreuung bei einer Tagesmutter. Gerade weil unser Sohn zum Betreuungsbeginn erst 12 Monate alt war. Unser Sohn ist also seit Mai 2014 bei einer liebevollen Tagesmutter untergebracht. Er hat dort 4 Tagesgeschwister die alle in etwa dem gleichen Alter sind und er fühlt sich sehr wohl. Während dieser ganzen Zeit blieben wir natürlich auf den berühmten Wartelisten.

 

Kitaplatz
Quelle: http://pixabay.com/de/users/Regenwolke0-40103/

 

 

Da wir immer zufriedener wurden mit unsere Tagesmutter und auch merkten wie wohl sich unser Sohn dort fühlt, beschlossen wir das er dort auch bleiben soll bis er etwa zweieinhalb oder drei Jahre alt ist. Spätestens ab dem dritten Lebensjahr sollte ein Kind ja dann doch in eine Kita. In der Zwischenzeit bekamen wir natürlich Post von der zuständigen Stelle der städtischen Kitas. Dort stand geschrieben das der früheste Betreuungsbeginn in einer der drei ausgewählten Einrichtungen im August 2019 wäre. Als Alternative wäre ab August 2014 ein Platz in einer Kita frei die in einem nicht so sozialen und beliebten Stadtgebiet liegt. Na vielen Dank auch….

Diesen Platz wollten wir natürlich nicht und beschlossen weiter ruhig und geduldig zu bleiben. Vielleicht hat man ja Glück und es wird ein Platz in den gewünschten Einrichtungen eher frei…

Warten? Sinnlos!

Im November letzten Jahres startete ich dann nochmal einen neuen Versuch und setzte meinen Sohn nochmal auf 3 Wartelisten. Natürlich alles Kitas die halbwegs in der Nähe sind und mit denen wir auch einverstanden wären. Auch kümmerte ich mich um die privaten Einrichtungen. Ich schrieb also so ziemlich alles Kitas in der Nähe an und bekam bisher nur Absagen. In jeder Mail steht jedoch drin, das man trotzdem angemeldet bleiben sollte, denn es könne ja durch Zufall ein Platz frei werden. Und genau das ist für mich der springende Punkt!

Weil alle Eltern sich auf mehrere Wartelisten setzten lassen, werden diese künstlich in die Höhe getrieben. Am Ende nimmt man ja doch nur einen Platz und hätte sich eigentlich gar nicht bei anderen Kitas anmelden müssen. Ein Teufelskreis der es Eltern sehr schwer macht einen Betreuungsplatz zu finden. Und da das so ist, werden manche Eltern sogar erfinderisch. Da werden richtige Bewerbungen mit selbst gebastelten Gedöns und natürlich Bestechungsgeld Spendengeld an die ausgewählte Wunsch-Kita geschickt. Unfassbar oder?

Ich denke das man da noch viel machen muss und vor allem ändern muss. Wie wäre es, wenn sich die Eltern von Anfang nur für eine Kita entscheiden dürften und damit die Wartelisten nicht so lang werden? Wie wäre wenn man einen Kita-Platz in dem Viertel, in den man wohnt zugewiesen bekommt? Wir fühlen uns sehr wohl hier in unserer neuen Heimat, doch bei diesem Thema fühlen wir uns sehr allein gelassen und nicht unterstützt. Irgendeinen Kita-Platz kilometerweit entfernt nehmen, nur weil man den aufgedrückt bekommt wollen wir nicht. Was bringt uns das früh morgens Stundenlang ans andere Ende der Stadt zu fahren. Wir müssen schließlich auch pünktlich zur Arbeit.

Bis jetzt haben wir immer noch keinen Kita-Platz und die Zeit wird immer enger. Sogar unsere Tagesmutter hat schon Druck gemacht, denn im Mai wird unser kleiner Mann 2 Jahre alt und so langsam brauchen wir mal eine Zusage und vor allem einen unterschriebenen Betreuungsvertrag. Bis dahin wissen wir ihn natürlich gut aufgehoben und betreut aber eine Dauerlösung ist das natürlich nicht.

Ich werde natürlich alle Hebel in Bewegung setzen und demnächst persönlich zur zuständigen Stelle fahren. Was ich dort dann erfahren werde und wie es weitergeht werde ich natürlich berichten.

Vielleicht habt ihr ein paar Tipps für mich oder kennt es vielleicht sogar selbst, diesen Kampf in der Betreuungsplatz-Mafia.

Ich freue mich über eure Meinungen und Ratschläge…

Eure Nina

 

 

17 Replies to “Auf der verzweifelten Suche nach einem Kita-Platz @ Halle/Saale”

  1. Hallo Nina,

    bei uns war es ähnlich. Bereits in der Schwangerschaft haben wir bei den Kitas angerufen, um uns einen Platz zu sichern. Leider vergeblich, denn auch bei uns wurden Anmeldungen erst nach der Geburt angenommen.
    Wir sollten uns am besten gleich nach der Geburt melden, war der nette Rat der Kita-Leiterinnen.

    Das haben wir dann auch gemacht. Wenige Tage nach der Geburt sind wir wieder zu den Kitas gegangen. Besonders schön war die Info gleich zu Beginn, als uns gesagt wurde, dass unsere frühe Anmeldung auf die Vergabe der Plätze absolut gar keinen Einfluss hat. Na danke.
    Jetzt warten wir auf Antworten und hoffentlich Zusagen, damit unsere Lilli ab dem Sommer in die Kita kann.
    Als Plan B haben auch wir uns bereits eine Tagesmutter „gesichert“.

    Liebe Grüße und bis bald
    Lisa

    1. Hallo liebe Lisa, du kennst das also. Eine Tagesmutter für die erste Zeit kann ich nur empfehlen, gerade wenn der Nachwuchs noch sehr klein ist. Trotzdem muss man natürlich immer dran bleiben an einem Kita-Platz. Aber man sieht ja was dabei rauskommt :-)Ich wünsche euch viel Glück bei der weiteren Suche. Ganz liebe Grüße Nina

  2. ja, wie haben das bloß die Frauen früher gemacht, als es noch weniger Kitas gab … Ich bin immer wieder erstaunt. Kinder kriegen und dann planlos rumstehen und meckern …

    1. Hallo Sara, wie meinst du das denn jetzt? Was müsste ich denn für einen Plan haben ? Wir kümmern uns schon seit mehr als einem Jahr um einen Kita-Platz in unserer Stadt und werden immer wieder vertröstet. Wir müssen ja auch beide arbeiten und brauchen deshalb eine Betreuung für unseren Sohn. LG Nina

  3. Ich kenne das und habe es zumindest ähnlich erlebt. Im Mai 2012 bekam ich meinen Sohn Leon, ich war noch im Abitur und war froh alles unter eine Hut zu bekommen. Kurz nach der Entbindung meldet ich Leon bei den Eigenbetrieben mit Aussicht August 2015 einen Platz zu bekommen. Ich war sehr verärgert. Zunächst wollte ich in Elternzeit, aber ob Oktober 2013 wollte und musste ich studieren. Im Juni 2013 war immer noch kein Platz in Sicht auch nicht bei den freien Trägern, im Paulusviertel gibt es einfach viele Kinder…. Ich rief also wöchentlich bei den Eigenbetrieben an, schrieb E-mails und ließ mich auch einige Male persönlich blicken und machte klar das ich ab Oktober einen Platz brauche da sonst mein Studium nicht möglich wäre. Im September bekam ich meine Studienzusage, war inzwischen alleinerziehend und schwer verzweifelt. Ich fuhr also wieder nach Neustadt und hatte nach meinem dritten Besuch vor Ort einen Platz… Die gute Frau erklärte mir das nur wer „nervt“ such einen Platz bekommt. Ich war fassungslos das man mir das sagt, obwohl es ein städtisches System zur Verteilung der Plätze gibt. Inzwischen ist alles gut, ich bin im dritten Semester habe 45h bewilligt bekommen und bin sehr zufrieden mit der Kita. Aber leider ist es in Halle sehr umständlich. In anderen Städten beispielsweise Magdeburg ist es einfacher… Alle Träger laufen unter einem Dach, man meldet sich nicht bei etlichen Kitas an und die Plätze können gerecht „verteilt“ werden da es eine Übersicht zwischen Bedarf und Angebot gibt. Ich wünsche euch noch viel Glück.
    Liebe Grüße Julia

    1. Hallo liebe Julia, ja das sehe ich genauso. Es müsste einfach ein besseres Verteilungssystem geben. Und nur wer nervt oder eben das berühmte Spendengeld abgibt, der bekommt einen Platz, finde ich sehr traurig. Aber ich danke dir für den Tipp und werde dann natürlich wieder mehr nerven 🙂 In anderen Städten läuft das besser, das stimmt. Da haben wir ja auch vorher auf dem Land erlebt. Wir durften nur eine Kita auswählen und dadurch sind keine ewig lange Wartelisten entstanden und es konnte sofort gesagt werden ob der Platz sicher ist oder nicht. LG Nina

  4. Hi Nina,

    ich stimme Dir zu, dass es sehr schwierig ist, einen Kita-Platz zu bekommen. Wenn man auch noch festgelegt ist, natürlich noch mehr.

    In deinen Überlegungen darfst Du nicht vergessen, dass ihr bereits einen Kitaplatz hättet haben können. Du bist leider nicht näher darauf eingegangen, was ihr in Bezug auf die nicht erwünschte Kita unternommen habt. Daher muss ich davon ausgehen, dass ihr diese Entscheidung nur aufgrund der Umgebung getroffen habt. Vorurteile sind da leider sehr hinderlich. Auch nicht so gut betuchte Eltern haben ihre Kinder lieb. Das sind nicht alles Chaoskinder. Natürlich gibt es Ausnahmen, die hat man in den oberen Gehaltsschichten aber auch. In jedem Stadtteil gibt es Eltern, die ihre Kindern nicht erziehen können oder wollen, deren Kinder keine Grenzen kennen und über ein NEIN hinweg gehen. Dafür sind ja schließlich Erzieher und Lehrer da…

    Meine Tochter geht nun seit 4 Jahren in eine Kita in einem nicht so angesehenen Halleschen Stadtteil. Es ist damals ganz sicher nicht meine erste Wahl gewesen. Aber ich habe die Gelegenheit genutzt und habe mir den laufenden Betrieb angesehen. Das hat mir sehr gefallen. Meine Tochter fühlt sich mehr als wohl und hat viele Freunde gefunden. zur Not hätte ich im Nachhinein auch einfach einen Antrag auf kitawechsel stellen können…

    Ich wünsche euch viel Erfolg bei der weiteren Suche

    MfG Thorsten

    1. Hallo Thorsten, also sehr festgelegt sind wir jetzt nicht. Wir möchten nur eben nicht durch die halbe Stadt fahren müssen, weil dies sehr viel Zeit kostet. In der Nähe gibt es ja mehrere Kitas und wir legen uns nicht auf einen fest. Mit der Umgebung hat es erstmal nicht viel zutun. Wir müssen eben auch beide arbeiten und vor allem pünktlich auf Arbeit sein. Ein Hallenser weiß ja wie lang es dauert von der südlichen Innenstadt bis nach Neustadt und wieder zurück zu fahren und das auch noch im Berufsverkehr. Ich finde es ist nicht zuviel verlangt einen Kita-Platz halbwegs in der Nähe zu bekommen. Unnötige Kitawechsel möchte ich auch nicht, da ja unser Sohn dann schon von einer Tagesmutter zu einer Kita wechseln muss. Aber wir bleiben zuversichtlich und etwas Zeit bleibt uns ja auch noch… LG Nina

    2. anonymer Erzieher sagt: Antworten

      Na klar, für das was die Eltern nicht in den Griff kriegen sind Erzieher und Lehrer da. Ich glaube nicht! Das sind einem die liebsten Eltern. Nur Ansprüche an andere stellen und selber versagen. Solche wie Du sollten ihre Kinder selber betreuen und nicht anderen die Plätze wegnehmen. Irgendwie ne verdrehte Wahrnehmung von Eriehungspartnerschaft?

      1. Da liegt wohl ein Missverständnis vor. Ich wollte damit ausdrücken, dass es Eltern gibt, die sich darauf verlassen, dass ihre Kinder schon durch Erzieher bzw. Lehrer erzogen werden. Und das kann nicht funktionieren. Da habe ich mich wohl nicht eindeutig genug ausgedrückt.

        Den pädagogisch sinnfreien Teil über mein Versagen als Elternteil, ohne mein Kind oder mich zu kennen, diskutiere ich hier besser nicht. Das Ganze auch noch anonym vor den Latz zu knallen, macht es nicht besser…
        Solche wie ich wissen, wie schwer der Job der Erzieher ist. Solche wie ich denken, dass Erzieher mehr Geld verdienen müssten, wie übrigens alle, die aktiv etwas für die Sozialgemeinschaft tun(Krankenschwestern, Altenpfleger, Müllmänner, usw.).

  5. Ich glaube viele Eltern haben das Problem vorallem wenn es das erste Kind ist. Im Internet steht auch das man sich ein halbes Jahr vorher im Eigenbetrieb anmelden kann, dies war leider mein Fehler. Nach der Absage im Eigenbetrieb, War ich in Neustadt vorstellig, sie haben mir eine Liste der freien Kitas gegeben und eine Adresse am Hansering die mir die gleiche Liste gab. Die Liste wurde abtelefoniert und ich muss wirklich sagen das nicht jeder freundlich War. Einige Kitas nehmen Kinder erst ab 2 Jahre auf ,dies wusste ich vorher auch nicht. Im Endeffekt habe ich ein Platz in Neustadt und muss jeden Tag einen Umweg fahren obwohl bei mir in der nähe eine Kita ist. Also für Eltern die keine Ahnung haben und ihr erstes Kind bekommen/haben sind aufgeschmissen und man sollte sich nie an das Internet richten. Die Kita zu wechseln ist auch immer so eine Sache, na ja dies dauert natürlich auch wieder.

  6. […] Nicole bei Auf der verzweifelten Suche nach einem Kita-Platz @ Halle/Saale […]

  7. Hallo,
    Ich habe im Jahr 2016 immer noch die gleichen Probleme einen Kitaplatz zu finden. Ich muss ab Mai und mein Partner (er nimmt die 2 Monate Elternzeit) ab Juli wieder voll arbeiten. Ich kann die schöne Zeit mit meinem Kind gar nicht genießen weil ich nur noch zu jedem Amt renne was es in Halle gibt. Echt schade, Halle ist sehr Kinder unfreundlich, und eine arbeitende Bevölkerung mit Kind ist anscheinend nicht erwünscht 🙁
    Seit 9 Monaten vertröstet mich der Eigenbetrieb, freie Kitas werden geschmiert mit vierstelligen Spendengeldern und wenn man kein Arzt oder Anwalt ist braucht man sich auch nicht anmelden. Eine Tagesmutter habe ich auch nicht, leider sind die Zeiten von 8-16 Uhr auch nicht mit unseren Arbeitszeiten kompatibel.
    Ich bin drauf und dran hier weg zu ziehen, andere Gemeinden würden uns und vor allem mein Kind mit Kusshand nehmen!

    1. Hallo liebe Diana, das tut mir sehr leid für euch. Es ist auf jeden Fall alles andere als schön. Man muss ja schließlich wieder arbeiten gehen denn von allein verdienst sich das Geld ja nicht. Leider sieht das die Stadt, oder besser gesagt der Eigenbetrieb Kita nicht so und lässt viele Eltern einfach mal im Stich. Ich denke ja auch das es am Bewerbungssystem liegt, denn jeder darf sich auf jede Kita bewerben und schon sind die Wartelisten künstlich hoch. Wir haben ja insgesamt 1 1/2 Jahre auf unseren Platz gewartet und die Zeit mit einer Tagesmutter überbrückt. Ich konnte dadurch natürlich auch nicht arbeiten wie ich wollte und do hatten wir uns so eingeschränkt, sodass ich jetzt erst wieder seit einem Jahr in meinem alten Beruf tätig bin. Ich weiß das hilft dir jetzt nicht weiter 🙁 Das einzige was ich raten kann ist noch länger zu warten und evtl. die Arbeitszeiten anzupassen.Vielleicht hat dein oder euer Arbeitgeber ja Verständnis …Liebe Grüße Nina

  8. Ihr sagt es, „man muss ja wieder arbeiten“ aber das ist denen doch egal…

    es ist schlimmer denn je in Jahr 2016…
    Wir wohnen im Paulusviertel und haben im Umkreis von einer halben – dreiviertel Stunde Fahrtweg ca. 35 Kitas abgeklappert und 6 Tagesmütter… nichts

    die 7. Tagemutter dann hätte evtl. ab September, aber wir müssten schon im Mail einen Platz haben.. das kotzt einen nur noch an.

    Mich würde mal interessieren, wie und mit welchen Mitteln man eine Sammelklage an das Jugendamt bewerkstelligt. Leipzig hat schon eine Klage am Hals, das müsste man Kund tun und in Halle nachahmen.
    So gehts definitiv nicht weiter..

    1. Bitte gehe zum Beratungsstelle am Hansering, sie sind sehr nett und helfen dir. Lass dich nicht einschüchtern wenn dir gesagt wird du hättest eine Mitwirkungspflicht. Mache dort deutlich klar das du einen rechtsanspruch ab dem 1. Lebensjahr deines Kindes hast und das du die Stadt rechtlich zur Verantwortung ziehst. Wir haben einen Platz ab Juni 2016, zwar nicht in der Wunsch Kita aber das is uns nicht mehr wichtig 😉

    2. Das kann ich Dir leider auch nicht sagen wie man eine Klage in Bewegung setzten kann. Man kann es aber sicher. Man müsste sich mal ausrechnen was an Summe des ausgefallenen Lohnes zusammen kommt, weil man auf Verschulden der Stadt nicht arbeiten gehen kann….

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